Pleitewelle befürchtet?

Warum nun 6 Milliarden statt 1,2 Milliarden Risiko-Schutz?

Als die Mannheimer Versicherung 2002 Pleite ging, wurde von der Versicherungswirtschaft die Protector AG gegründet, eine Versicherung für Versicherungen.

Die Mannheimer, mit einem Marktanteil von nur 0.9 % erzeugte bereits einen Schaden von 700 Mio.

Die Einlagen wurden nun plötzlich auf 6 Mrd. erhöht. Warum wohl?
Welche Versicherung geht als nächste Pleite?

Das Problem ist einfach erklärt:

Weniger Neuabschlüsse, mehr Kündigungen, hohe Personalkosten, dies alles schmälert die Rendite der LV. Die Gelackmeierten sind die Kunden, die in der LV bleiben, weil sie es nicht
besser wissen. Deren Ablaufleistungen werden von Jahr zu Jahr geringer.

Geht eine Gesellschaft pleite, werden die von LV-Kunden eingezahlten Gelder
bis zum Ablauf der LV eingefroren, dies ohne Verzinsung.

Berücksichtigt man die Inflation, bekommt der Kunde nichts mehr ausbezahlt.


 
QUICK-TIPP Geld

14.08.2002
Lebenversicherern droht die Pleite – Was wird aus meinem Geld?

Das hat niemand für möglich gehalten: Bei einigen Versicherungen spricht man schon von Pleiten. Wer eine Lebensversicherung abgeschlossen hat, muss jetzt um sein Geld bangen. Allein in Deutschland gibts 88 Millionen Verträge die insgesamt fast 800 Milliarden Euro wert sind. Was wird jetzt daraus? Ist das einmal eingezahlte Geld futsch? Wie solltest du reagieren?

Welche Versicherungen sind betroffen?
Es gibt keine sicheren Auskünfte, nur jede Menge Gerüchte. Laut Zeitungsberichten soll es sich um die Mannheimer, HUK Coburg, Postbank Leben, Gerling oder Concordia handeln.

Sind Sie nicht sicher, ob Ihre Versicherung auch betroffen ist, kann man bei den Verbraucherzentralen nachfragen. Hier gibts noch mehr Namen.

Konsequenz: sofort raus aus der LV